Mehr als nur ein schönes Video
Der Imagefilm gehört zu den ältesten Formaten der Unternehmenskommunikation – und hat doch nicht ausgedient. Denn auch wenn sich Stil und Sehgewohnheiten geändert haben, das Bedürfnis ist geblieben: Ein Unternehmen will zeigen, wer es ist, wofür es steht und was es besonders macht.
Früher lief das meist nach dem gleichen Schema ab: Drei Minuten, Musik, ein paar Statements, schöne Bilder aus dem Büro. Heute ist das anders – und das ist gut so. Der Imagefilm ist nicht mehr nur ein einzelnes Video, sondern kann sich als flexibles Format entfalten. Ob dokumentarisch, emotional, humorvoll oder sachlich – die Erzählform richtet sich ganz nach dem Charakter des Unternehmens.
Was ein moderner Imagefilm leisten kann
Traditionell versteht man unter einem Imagefilm ein kurzes Video, das das Unternehmen porträtiert: Was macht ihr, wer seid ihr, wofür steht ihr? Früher meist mit Off-Text, Musik, Drohnenaufnahmen und Handschlag-Szenen im Konfi. Das hat lange funktioniert – tut es auch immer noch. Aber: Die Sehgewohnheiten haben sich geändert.
Heute kann ein Imagefilm viel mehr sein als das. Er kann als Mini-Dokumentation auftreten, als Interviewformat, als stimmungsvolle Collage oder als Social-Media-Serie. Entscheidend ist nicht das Etikett „Imagefilm“, sondern die Frage: Wie erzählt ihr eure Geschichte am besten?
Auch der Verbreitungsweg spielt eine Rolle: Ein Film für YouTube sieht anders aus als einer für Instagram oder eine Messewand. Die Aufbereitung für verschiedene Plattformen sollte am besten schon in der Konzeptphase mitgedacht werden.
Wie lang sollte ein Imagefilm sein?
Die Aufmerksamkeitsspanne ist knapp – das merkt man nicht nur im Netz. Zwei bis drei Minuten gelten heute als ideal. In dieser Zeit lassen sich zentrale Aussagen transportieren, ohne dass man Gefahr läuft, das Publikum zu verlieren. Längere Formate funktionieren ebenfalls – etwa als Mini-Doku oder Porträt – wenn sie inhaltlich stark und visuell abwechslungsreich sind.
Was kostet das?
Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die Kosten hängen stark vom Umfang, der geplanten Verwendung und dem gestalterischen Anspruch ab. Ein einfaches Video ist natürlich günstiger als ein aufwendiger Dreh mit mehreren Drehtagen, Interviewpartnern oder Spezialeffekten. Grundsätzlich sollte das Budget so kalkuliert sein, dass es Raum für professionelle Umsetzung und kreative Qualität lässt.
Fazit: Das Format neu denken
Der klassische Imagefilm hat sich verändert – und genau das macht ihn aktuell spannend. Wer sich heute für ein solches Format entscheidet, muss sich nicht auf altbekannte Muster verlassen. Stattdessen kann man eigene Wege gehen, andere Formen wählen und die Möglichkeiten des Mediums voll ausschöpfen.
Kurz gesagt: Der Imagefilm ist kein festgelegtes Format mehr – er ist eine Spielwiese für individuelle Kommunikation. Und genau das macht ihn aktuell spannender denn je.


